Projekt

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Die Pfahlbauten sieht man ja nicht?

Für das UNESCO-Label ist es eigentlich unerheblich, ob ein Objekt sichtbar ist. Tatsächlich wären die Pfahlbauten das erste Weltkulturerbe unter Wasser, was die Chancen der Kandidatur begünstigt.

Zwar ist es wichtig, die Pfahlbauten als kulturelles Erbe der Bevölkerung in den Alpenländern – etwa durch die Museen – vermehrt bewusst zu machen. Das wissenschaftliche Potential der Pfahlbauten und ihre Bedeutung für unsere Geschichte und Kultur sind aber wichtigere Argumente als eine optimale Vermarktungsmöglichkeit.


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Wer bezahlt das Projekt?

Die UNESCO bezahlt weder Gelder an ausgewiesene Welterbe-Stätten noch an Kandidaturen. Sie vergibt lediglich das begehrte Label «UNESCO-Welterbe». Die aktuelle Kandidatur wird mit grösseren Beiträgen vom Bundesamt für Kultur und den beteiligten Kantonen gefördert. Neben Beiträgen von Frankreich, Deutschland, Italien, Slowenien und Österreich beteiligen sich darüber hinaus auch private Sponsoren und Stiftungen.


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Was bringt das Projekt?

Das Projekt ist eine Chance für die beteiligten Regionen: Das UNESCO-Label ist begehrt und findet international Beachtung. Kultur als Standortmarketing darf nicht unterschätzt werden. Mit geeigneten Massnahmen in Szene gesetzt (Museen, Schautafeln, medialer Bespielung etc.), kann dieses aussergewöhnliche Welterbe sichtbar gemacht werden. Grundsätzlich bieten die Pfahlbauten dank ihrer meist naturnahen Umgebung ein grosses Potential für den sanften Tourismus.
Nicht zuletzt dient das Projekt auch der internationalen Vernetzung und dem Austausch zwischen den Archäologischen Diensten, Museen etc. der beteiligten Länder und Kantone.