Oberösterreichische Landesausstellung zum Thema „Pfahlbau“ im Jahr 2020

Die für das Jahr 2020 in Oberösterreich geplante Landesausstellung ist dem Thema Pfahlbau gewidmet. Unter dem Arbeitstitel  „Versunken – aufgetaucht. Leben und bauen am Wasser“ wird in den folgenden Jahren eine umfassende Präsentation von 6.000 Jahren Siedlungskultur im Salzkammergut Oberösterreichs erarbeitet und umgesetzt. Eine Grobkonzeption dazu haben die drei Welterbe-Gemeinden Attersee am Attersee, die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee und die Marktgemeinde Mondsee, bei der Kulturdirektion Oberösterreichs im Jahr 2012 eingereicht.

Mit der Einreichung war von den drei Welterbe-Gemeinden, in denen sich insgesamt vier der fünf österreichischen Pfahlbau-Stationen des internationalen UNESCO-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ befinden, Ingrid Weidemann beauftragt worden. Gemeinsam mit ihrem Team - bestehend aus Franz Maul, Belinda Simon und Gerald Egger - erarbeitete sie das benötigte Grobkonzept. Anregungen und Unterstützung bei der Konzeption und Einreichung leistete neben dem Kuratorium Pfahlbauten und auch das Landesmuseum Oberösterreich.

Die Ausstellung im Jahr 2020 soll nach Vorgabe dieser Grobkonzeption sowohl über das internationale UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“ informieren, als auch die Bedeutung der Pfahlbaukultur für die Geschichte der Region über die heutige Zeit hinaus in bis in die Zukunft sichtbar machen. Themenschwerpunkte werden unter anderen das Material Holz und dessen Konservierung unter Wasser, die prähistorische Landwirtschaft und deren Spuren im Seegrund sein, als auch die Bedeutung von Töpferkunst und Metallhandwerk für den Alltag der Menschen in der Frühzeit sein. Das Thema „Wasser“ als Lebensraum, Nahrungsmittel, und Transportmedium soll ebenfalls einen angemessen großen Raum einnehmen.