Idee

Die Seeufersiedlungen des Alpenraumes zählen zu den bedeutendsten archäologischen Kulturgütern Europas. Da die Pfahlbauten ein den Alpenländern gemeinsames Phänomen sind, war es von Anfang an klar, dass die Kandidatur zur Einschreibung auf der Welterbeliste eine serielle und internationale Kandidatur sein muss.
Mit der Nominierung als UNESCO-Welterbe rückt die Bedeutung dieses ausserordentlichen kulturellen Erbes vermehrt ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit. Daneben wird im Rahmen der Kandidatur der internationale Austausch von Wissen und Erfahrungen beim Schutz und der Präsentation der Pfahlbau-Fundstellen gefördert.
Die Kandiatur Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen lief unter der Federführung der Schweiz. Beteiligt waren alle Länder rund um die Alpen – Deutschland, Österreich, Slowenien, Italien, Frankreich und die Schweiz. Von den insgesamt gegen 1000 bekannten Fundstellen wurden die 111 Stationen mit dem grössten wissenschaftlichen Potential für diese serielle Kandidatur ausgewählt.