Serielle Kandidatur

Da die Pfahlbaufundstellen in allen Alpenländern auftreten, war es von Anfang an klar, dass die Kandidatur zur Einschreibung auf der Welterbeliste eine serielle und internationale Kandidatur sein muss. Dabei muss nicht jeder der Bestandteile für sich betrachtet, aber die Serie als ganzes von aussergewöhnlichem, universellem Wert sein.

Eine Serielle Kandidatur ist eine Nominierung, die zwei oder mehr nicht zusammenhängende Areale umfasst. Eine einzige Welterbekandidatur kann eine Serie von Kultur- und/oder Naturobjekten in verschiedenen geographischen Regionen beinhalten, die (i) zur selben historisch-kulturellen Gruppe, (ii) demselben Objekttyp, der für eine geographische Zone typisch ist; oder (iii) derselben geologischen oder geomorphologischen Formation, derselben biogeographischen Region oder demselben Ökosystem angehören (Operational Guidelines, §§ 139-140).

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