Welterbe

Die internationale Kampagne zur Rettung von Abu-Simbel war der erste Schritt in Richtung des „Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt” (Welterbekonvention), die von der UNESCO im Jahr 1972 erlassen wurde. Diese internationale Übereinkunft basiert auf der revolutionären Idee, der Menschheit den Schutz und die Erhaltung aussergewöhnlicher kultureller Errungenschaften sowie herausragender natürlicher Phänomene mit aussergewöhnlichem universellem Wert anzuvertrauen.

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Die Welterbeliste verzeichnet insgesamt 936 Stätten. Davon zählen 725 zum Kultur- und 183 zum Naturerbe, 28 Stätten gehören beiden Kategorien an.

Die "Pfahlbauten" sind prähistorische Siedlungsreste in Seen und Mooren rund um die Alpen. Die transnationale serielle Stätte umfasst 111 von den rund 1000 bekannten Fundstellen in sechs Ländern (Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien, Österreich). Die prähistorischen Siedlungsreste erlauben eine lebendige Einsciht in die Entstehung und Entwicklung früher Agrargesellschaften um die Alpen.