CH-BE-07
Twann, | Bahnhof
Kurzbeschreibung
Diese Fundstelle ist sowohl für die Forschungsgeschichte als auch für den Beginn der modernen Pfahlbauforschung von grosser Bedeutung. Von hier stammen wichtige Referenzfunde für die Siedlungsgeschichte des 4. Jahrtausends v. Chr., die dem Jung- und Spätneolithikum angehören. Die Fundstelle wurde in gross angelegten Rettungsgrabungen zwischen 1974–1976 ausgaegraben. Weitere Untersuchungen, die zwischen 1984 und 1987 sowie 2015 durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass die Kulturschichten sich noch weiter seewärts fortsetzen und nach wie vor gut erhalten sind. Bislang wurden die umfangreichen Ergebnisse aus den Untersuchungen zu dieser Fundstelle in 21 thematischen Bänden publiziert.
"Die Pfahlbauten der Schweiz" © gsk.ch 2017
Besonderheiten und Highlights
Zahlreiche stratifizierte Siedlungsphasen übereinander.
Eine der Schlüsselfundstellen für die schweizerische Neolithikumsforschung.
Gut erhaltenes Bodenarchiv.
Ältestes erhaltenes Brot Europas aus einem Sauerteig aus Weizenmehl.
Pfahlbauten hautnah
Neues Museum Biel
Faubourg du Lac 52
2501 Biel/Bienne
+41 32 328 70 30 / 31
info@nmbienne.ch
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Bernisches Historisches Museum
Helvetiaplatz 5
3005 Bern
+41 31 350 77 11
info@bhm.ch
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Pfahlbaumuseum im Fraubrunnenhaus, Twann
Pfahlbausammlung Dr. Carl Irlet
Fraubrunnenhaus
Dorfgasse 28
2513 Twann
+41 32 315 11 59
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Jungsteinzeit
zwischen ca. 3840-3500 v. Chr. und 3400-2975 v. Chr.
Bieler See
428 m.ü.N.N.
Größe Fundstelle:
2,5 ha / ca. 4 Fussballfelder
Größe Pufferzone:
18,5 ha / ca. 26 fussballfelder