IT-VN-05
Peschiera del Garda (VR), | Frassino
Kurzbeschreibung
Die Pfahlbausiedlung von Frassino liegt am südwestlichen Rand eines Moränensees, umgeben von den malerischen Weinbergen von Lugana, unweit des Heiligtums Santuario della Madonna del Frassino. Das seit Beginn des 20. Jahrhunderts bekannte archäologische Areal liegt etwa drei bis vier Meter unter der Seeoberfläche. Die Ergebnisse der jüngsten Kernbohrungen deuten darauf hin, dass sich die Siedlung auch auf ein Gebiet erstreckte, das heute trockenes Land ist – bis zu etwa siebzig Meter vom heutigen Ufer entfernt. Es wurden auch Keramik mit gravierten Verzierungen, Muscheln, Metall und Werkzeuge aus Knochen, Stein und Holz gefunden.
Besonderheiten & Highlights
Das Dorf, das zunächst im See entdeckt worden war, erstreckte sich auch auf das heutige Trockenland. Unter den gefundenen archäologischen Materialien ist ein mehrmundiges Gefäß erwähnenswert, das einem Behälter aus Bande di Cavriana ähnelt.
Pfahlbauten hautnah
Der See und das Naturschutzgebiet sind öffentlich zugänglich.
Eine Sonderausstellung wird den archäologischen Funden aus den UNESCO-Fundstellen in der Provinz Verona (Frassino und Belvedere, zusammen mit spektakulären Funden aus anderen Pfahlbausiedlungen) im Museo Archeologico Nazionale di Verona gewidmet sein, das derzeit wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen ist.
Mittlere und Späte Bronzezeit
Laghetto del Frassino
64 m.ü.N.N.
Größe Fundstelle:
1,48 ha / ca. 2 Fussballfelder
Größe Pufferzone:
31,18 ha / ca. 14 Fussballfelder